Die Studie „Corona-Krise. Perspektiven für den Einzelhandel“ zeigt die Probleme des lokalen Einzelhandels auf. ONE EXPERIENCE dagegen die Lösungen.

Veröffentlicht

03.06.2020

Autor

Henning Flaspöler (Head of Brand)

„Wie verändert sich das Verhalten der Verbraucher durch die COVID-19-Pandemie und welche Auswirkungen entstehen dadurch für den stationären Einzelhandel in der Region Osnabrück?“

Dieser Fragestellung widmete sich die Studie „Corona-Krise. Perspektiven für den Einzelhandel“ der Hochschule Osnabrück, durchgeführt von Prof. Dr. Jürgen Franke, Dr. Oliver Gussenberg und Oliver Kuna. Dazu befragte sie im April gut 2000 Konsumenten in der Region Osnabrück. Das Ergebnis: Schwere Folgen warten auf den Einzelhandel.

Während des Shutdowns ging der Konsum bis auf den Lebensmittelhandel drastisch zurück. Besonders betroffen sind Händler von Bekleidung, Textilien und Schuhe. Denn 50% der Befragten haben den Konsum verringert oder verschoben. Auch die Bereitschaft, regionale Einzelhändler online zu unterstützen, kann das nicht ausgleichen. Das liegt unter anderem an der fehlenden Möglichkeit oder dem fehlenden Mehrwert, denn bisher ist das spärliche Online-Angebot in der Regel deutlich umständlicher als der Kauf bei Amazon, Zalando und ähnlichen Anbietern. Rund 30% der Konsumenten hat der Einzelhandel an die großen Onlineanbieter während des Shutdowns verloren. Noch drastischer ist aber die Aussicht für die Zukunft. Knapp 80% der befragten Konsumenten glauben, dass der stationäre Handel negative bis sehr negative Folgen erleiden wird. 55% gehen sogar davon aus, dass es viele Stores nicht mehr geben wird. Zusätzlich wird die Rückkehr zum alten Konsumverhalten wohl ausbleiben. Rund 20% der Befragten wollen das geänderte online-lastige Konsumverhalten auch nach dem Shutdown beibehalten.
Die Herausforderung ist nicht neu, die digitale Transformation begann bereits vor Corona, die Pandemie wirkt aber wie ein Beschleuniger. Den Transformationsprozess gilt es nun erfolgreich zu gestalten - mit neuen Denk- und Kooperationsmustern.

Die Studie „Corona-Krise. Perspektiven für den Einzelhandel“ der Hochschule Osnabrück, durchgeführt von Prof. Dr. Jürgen Franke, Dr. Oliver Gussenberg und Oliver Kuna

Als mögliche Reaktion wurde von der Hochschule Osnabrück die These ausgestellt, dass der Aufbau eines regionalen Marktplatz die lokalen Anbieter retten kann. Nur so kann der lokale Handel mit den Big Playern am Markt Schritt halten und ggf. lokale Vorteile ausspielen. Trotz großer Kampagnen kauften selbst in dieser kritischen Situation tatsächlich nur 17% online bei den lokalen Anbietern. Die große Mehrheit kauft dort, wo es am bequemsten ist: Bei den Platzhirschen Amazon, Ebay und Zalando. Der Anspruch an einen regionalen Marktplatz ist somit hoch. Er muss ähnlich überzeugen - oder zumindest für den Konsumenten neue Mehrwerte bieten. Denn nach wie vor sind die Bestellprozesse häufig aufwendiger und langwieriger als bei den großen Anbietern, das Sortiment nicht so umfangreich. Eine weitere Herausforderung stellt das geänderte Mediennutzungs- und Konsumverhalten dar. Die Annehmlichkeiten des E-Commerce werden nun auch im stationären Handel erwartet. Der Einzelhandel muss sich darauf einstellen, dass vermehrt online gekauft und elektronisch gezahlt wird, immerhin gaben das 50% der Befragten an. Ein regionaler Marktplatz könnte auf diese Anforderungen reagieren. Doch der Ansatz wurde bereits mehrfach angegangen - um letztlich an der Umsetzung zu scheitern. Die Hürde eines funktionierenden, lokalen Marktplatzes scheint unüberwindbar. Zu hoch waren die Anforderungen und die damit verbundenen Kosten - bisher.

Eine neue Möglichkeit besteht: Die Handelssoftware ONE EXPERIENCE als technische Basis für einen lokalen Marktplatz. Das Konzept: Alle teilnehmenden Geschäfte in einer Stadt verfügen über das ONE EXPERIENCE-Kassensystem, das zum einen mit dem eigenen Onlineshop der jeweiligen beteiligten Unternehmen verbunden, aber auch mit dem gemeinsamen Marktplatz verknüpft ist. Über den Marktplatz sind somit Funktionen wie Click-&-Reserve möglich, aber auch flexible Retouren und Bezahlarten sind möglich. So können Kunden vor der Shoppingtour in der Innenstadt verschiedene Waren in verschiedenen Geschäften über eine Plattform online reservieren und dann in Ruhe vor Ort anprobieren. Dies ist etwas, was Amazon und Co nicht anbieten können.
ONE EXPERIENCE bietet für einen Marktplatz die optimalen Voraussetzungen. Es wird als SaaS (Software as a Service) aus der Cloud zwischen die Daten-Center und Touchpoints der Unternehmen implementiert. Es orchestriert den Datenfluss zwischen Datenzentren und Touchpoints und verknüpft somit allumfassend alle Prozesse und Ausgabesysteme/Touchpoints. Neben dem Chatbot können nun leicht und mit geringem Aufwand weitere Touchpoints realisiert werden. Onlineshop, Apps, oder der Self-Checkout im stationären Handel sprechen die gleiche Sprache. Durch die Verknüpfung aller Touchpoints mit allen Daten werden alle Kunden-, Produkt- und Transaktionsdaten an allen Touchpoints synchron und in Echtzeit zur Verfügung gestellt.
Dies geschieht über im Hintergrund miteinander interagierende Services, die sich mit allen Touchpoints synchron verbinden. Das ermöglicht dem Kunden ein einmaliges Shopping-Erlebnis, dem Unternehmen dient es für ein 360°-User-Tracking - und liefert so wichtige Daten.

Auf Basis von ONE EXPERIENCE könnte also ein Marktplatz entstehen, der dem lokalen Commerce eine Chance in der Digitalen Transformation einräumt, indem sich alle Retailer miteinander vernetzen. Eine Chance, die sie nutzen sollten!

Mehr Informationen zu ONE EXPERIENCE finden Sie hier oder rufen Sie uns einfach an.